Die erste Anzeige für ‘Unterwasserdämmerung’

Das hier ist die erste Anzeige für ‘Unterwasserdämmerung’. Das Foto ist von Amos Fricke, offensichtlich aufgenommen, als meine Haare noch lang und meine neusten Tattoos noch nicht auf meinem Unterarm waren.

Anzeige Unterwasserdämmerung : Underwaterdawn Annina Luzie Schmid

On: July 28, 2014| By: | Tags: | Comments: 0

Poetologie aus 2008

Poetologie 2008

Gefunden auf Lauter Niemand.

On: July 24, 2014| By: | Tags: , | Comments: 0

Onto Toronto – Poetry Collective

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Because I’m missing Berlin’s poetry scene (there just doesn’t seem to be anything like it in Toronto… Am I looking in the wrong places?), I started Onto Toronto the other day. Onto Toronto is Toronto’s first Berlin-inspired poetry collective. It offers regular writing groups, readings, workshops, and a free blog magazine. You may submit your own work for publication from anywhere on this planet and/or for being considered to join the Torontonian Onto Toronto writing group. You can find out more about the rules of submission here.

On: July 5, 2014| By: | Tags: | Comments: 0

Aus dem Archiv

Raul Krauthausen Lili Masuhr Annina Luzie Schmid

Hier seht Ihr Raul Krauthausen (Sozialhelden) vor Lili Masuhr (Leidmedien) und mir bei der #rp12. Das Foto erschien neulich auf den Programmseiten des rbb, der Link dorthin ist inzwischen leider schon wieder tot. Danke, Lili, für den Hinweis!

On: June 28, 2014| By: | Tags: | Comments: 0

“Auf eine coole Weise war ich immer irgendwie cool”

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Es folgt ein halbwahrer Text, den ich 2007 verfasst habe. Bitte mit Vorsicht genießen.

tldr: Ein Mann schläft immer nur sich selbst zuliebe mit einer Frau. Bukowski kann verheerende Schäden anrichten, wenn man ihn zu früh liest.

Ich sitze auf meinem Bett. Dritter Tag in Folge. Sehe mir Filme an: Taxi Driver, Full Metal Jacket. Ich will Prostituierte werden oder Soldat, Regisseur, irgendwas. Am liebsten mit Blut, weil ich kein Instrument spielen kann. Mir fällt einer von früher ein, der auf die Frage, wo er seine Freundin herhabe, antwortete: „Aus dem Blasorchester.“ Wir lachten. Hätte ich damals im Orchester gespielt, wäre ich heute wahrscheinlich verheiratet. Stattdessen sehe ich mir Pornos an, immer dieselben. Wie ein hässlicher Mann. Ich frage mich, was sich die Frauen, die all diese Pimmel verschlingen, dabei gedacht haben. Ich komme zu dem Schluss, dass es kein Wunder ist, dass die Männer da draußen sich aufführen, wie sie sich aufführen. Sie haben nicht die leiseste Ahnung, wie es ist, an pulsierendem Fleisch zu ersticken.

Auf der Fensterbank über meinem Schreibtisch stapeln sich Bücher, die ich noch einpacken möchte. In Kisten, die ich noch nicht habe. Über meine Zukunft habe ich mir noch keine Meinung gebildet. Nur arbeiten will ich nicht. In meinem Jahreshoroskop steht, dass ich es eventuell schaffen kann, glückliche Umstände so zu kombinieren, dass ich nie wieder arbeiten muss. Mir fallen dazu drei Szenarien ein: erstens, ich erbe; zweitens, ich bleibe Studentin; drittens, ich schreibe einen Bestseller über Männer, Filme und Sex. Auf keinen Fall werde ich einen Roman über meine Eltern schreiben und meine seltsame Kindheit. Gefahrlos wäre, über meine Freundinnen zu schreiben, die sich alle ungeliebt fühlen. Der Mitleidsfick scheint eine rein weibliche Geste zu sein. Ein Mann schläft immer nur sich selbst zuliebe mit einer Frau.

Vor ein paar Wochen habe ich begonnen, heiße Schokolade zu trinken, die man mit Wasser aufgießen muss. Damit das schmeckt, nehme ich zwei Päckchen Pulver pro Tasse.

Wenn man mich so mit Kopfhörern vor dem Bildschirm sitzen sieht, könnte man meinen, ich hätte das langweiligste Leben der Welt. Nicht der Fall. Letzten Sommer zum Beispiel bin ich Hals über Kopf nach Amerika geflogen, um in einem rostigen Auto von Chicago nach Windsor zu fahren. Mit einem Kerl, der Eiswürfel kaute und auch sonst anstrengend war. Wir schliefen in cheapen Motels und mussten das Bier, das wir uns genehmigten, in Papiertüten stecken. Ich aß einen Burger am Tag. Ich erzähle die Geschichte allerdings nur sehr ungern, weil sie mich teuer zu stehen kam und ich nie fahren durfte.

Ich will mehr darüber lernen, wie man gute Geschichten schreibt. Geschichten, die ohne Sätze wie „Ich komme viel.“ auskommen. Früher war ich mal mit wem befreundet, der Bukowski mochte. Im Nachhinein glaube ich, dass der Typ verheerende Schäden anrichtet, wenn man ihn zu früh liest. Oder zu ernst nimmt.

Von meinem Küchenschrank glotzt immer noch Kate Moss. Ich habe sie aufgehängt, weil ihre Haare auf dem Bild so ungekämmt herunterluschen und sie oben ohne ist. Daneben hängt Brigitte Bardot, die man erst auf den zweiten Blick erkennt, weil sie noch nicht blond war, als das Foto aufgenommen wurde.

Weil ich nicht nein sagen kann, bekommt jeder, der fragt, meine Telefonnummer. Das ist eine Großzügigkeit, die ich mir abgewöhnen muss. Ich will auch aufhören, ständig allen Leuten zu sagen, wo ich jetzt bin und was ich da tue. Geht niemanden was an. Falls ich je berühmt werden sollte, werde ich Bekannte bitten, Fotos und intime Details für sich zu behalten. Ich würde hoffen, dass nicht alle Männer, mit denen ich je geschlafen habe, auf die Idee kämen, im Fernsehen über meine Brüste zu reden. Ich würde alte Gedichte verbrennen, damit keiner sieht, dass ich mich als Jugendliche an der deutschen Sprache verging.

Seit ich die Pille abgesetzt habe, habe ich kleine Pickel auf dem Rücken. Ich versuche mir einzureden, dass Eitelkeit eine niedere Tugend ist. Die Pille abzusetzen war die richtige Entscheidung. Ich habe weniger Hunger und mehr Lust auf Sex. Einigen meiner Freundinnen muss das ebenso gegangen sein, sie haben jetzt Kinder. Es ist mir ein Rätsel, wie sie es in derart kurzer Zeit schaffen, ihre Männer so eng um den Finger zu wickeln, dass sie bereit sind, ihnen Kinder zu machen. Für andere Freundinnen freut es mich, wenn sie endlich mal mit jemandem ausgehen, der einen festen Job hat.

Um meine Disziplin war es schon immer schlecht bestellt. Dass ich trotzdem gute Noten schrieb, hatte den Vorteil, dass mich fleißige und faule Leute mochten. Ich würde sagen: auf eine coole Weise war ich immer irgendwie cool. Klärende Gespräche, zum Beispiel, halte ich für absolut überbewertet. Wir reden dummes Zeug daher, weil wir nichts besser wissen. Nächtliche Anrufe sollten weder über- noch unterbewertet werden. Früher, in den Fünfzigern, als alles noch langsamer ging und länger dauerte, musste man sich besser überlegen, was man tat. Ob man sich wirklich mit den Kieselsteinen unter dieses dunkle Fenster stellen will. Ob man sie werfen soll, auch auf die Gefahr hin, dass es das falsche Fenster ist.

Sie sagen, dass die Schreiberei nur funktioniert, wenn man Sitzfleisch mitbringt. Den Leuten hat mein Arsch immer gefallen. Immer schön die Finger auf der Tatstatur lassen. Draußen gibt es nicht viel zu sehen. Dieselben Dächer und Vorhänge. Manchmal stellt mein Gegenüber eine Rose ins Fenster, die er vertrocknen lässt.

Hier liegen 30 Bücher, von denen ich sieben gelesen und 19 angelesen habe. Das ist in Ordnung. Zwölf sind Sachbücher, fünf sind Gedichtbände. Ich halte es für eine schlechte Angewohnheit, Bücher zu ende zu lesen, die man nicht mag. Man hört sich ja auch keine Musik an, die einem nicht gefällt.

Weil er so oft geschrieben hat, habe ich mich bereiterklärt, mit einem Typen einen Kaffee trinken zu gehen. Er sieht nicht besonders aus und ist mir auch nur mäßig sympathisch. Da ich mich aber im Prozess des Erwachsenwerdens befinde und man ja überall hört, dass die Leute sich erst auf den zweiten Blick als die großartigen Menschen entpuppen, die sie sind, habe ich zugesagt. Vielleicht hat er ein paar gute Bücher gelesen und kann mir was über Luftabwehr erzählen.

On: June 25, 2014| By: | Tags: | Comments: 0
  • Mini poem taken from Annina Luzie Schmid's upcoming poetry collection 'underwaterdawn'.

what if, at the end, i have one <3 to spare?

Mini poem taken from Annina Luzie Schmid’s upcoming poetry collection ‘underwaterdawn‘. Support the arts by sharing the link to this post, if you like.

On: June 23, 2014| By: | Tags: , , , | Comments: 0
  • Reykjavik by Annina Luzie Schmid

Iceland In A Day And A Half

1st morning: City Walk through Reykjavík
1st afternoon: Guided bus tour around the Golden Circle
2nd morning: Horse Riding on Laxnes Horse Farm

About a month ago, a cancelled flight left me stranded in Iceland for two nights. I couldn’t have been happier! Without any urgent work to do, I had a day and a half to wander around Reykjavík and explore the island.

Upon arrival in my hotel room (free wifi saved my first night!), I downloaded Triposo’s free Iceland Travel Guide to help me navigate the capital first thing in the morning. For the afternoon, I booked a guided tour around the so-called “Golden Circle” at my hotel’s tour desk, easy as pie. The Golden Circle is a 300km long loop that takes you past the biggest natural sights of the South. Trying to fall asleep with daylight until deep into the night was a challenge, but an awesome experience, too.

For my second morning – which, just like the first, presented itself in perfect sunshine – I booked a short riding tour with Laxnes Horse Farm. It was my first time on an Icelandic Horse, and I looooved tölting and galloping cross country (or rather, a dirt track). If you like, click yourself through the gallery above and get an idea of Iceland’s beauty.

Fun facts about Iceland:
* Iceland is the most feminist country in the world. (Source)
* Beer was forbidden in the country until 1989.
* Icelandic horses who left the island aren’t allowed to return. Ever.
* Large fashion brands will test their collections in Iceland. Only if the islanders approve will they go in mass production.

On: June 20, 2014| By: | Tags: , | Comments: 0
  • Laptop Yoga

Laptop Yoga auf Edition F

Neu auf Edition F und somit auch in meinem Portfolio ist ein Beitrag zum Thema “Laptop Yoga“. Edition F ist eine blutjunge Business-Lifestyle-Plattform für Frauen, die erst im Sommer 2014 offiziell launcht. Wer mag, kann sich bereits jetzt für die Beta-Version registrieren und regelmäßigen Updates auf der Facebook-Seite des Magazins folgen.

On: June 17, 2014| By: | Tags: | Comments: 0
  • Gedichte Poems

Unterwasserdämmerung / Underwaterdawn

This fall, my bilingual poetry collection UNDERWATERDAWN will be published by SPRUNGTURM Verlag in Cologne, Berlin. I am currently putting the final touches on the manuscript.

On: June 13, 2014| By: | Tags: , , , | Comments: 1
  • Annina Luzie Schmid

More Soon!

Hi guys, I am currently setting up my new portfolio here. It might take a couple more weeks, but I promise I’m at it. In the meantime, have fun poking around!

On: June 12, 2014| By: | Tags: | Comments: 0